Sucht- und Gewaltprävention am Pius-Gymnasium

Das Konzept zur Suchtvorbeugung an unserer Schule beruht auf vier Elementen und bezieht Schüler, Lehrer und Eltern gleichermaßen mit ein.

  1. Schülerinnen und Schüler, die wegen schulischer oder persönlicher Probleme – gleich welcher Art – Gesprächskontakte knüpfen möchten, finden viermal in der Woche eine Lehrerin oder einen Lehrer, die/der sich eigens zu diesem Zweck eine Unterrichtsstunde lang im Lehrerzimmer aufhält.

  2. Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:
    Herr Forst, Herr Clemens und Frau Dr. Meier.

  3. Mit Fragen des Jugendschutzes und der Suchtvorbeugung beauftragte Lehrer stehen für Informationsgespräche bei Klassenpflegschaftssitzungen zur Verfügung.

  4. In regelmäßigen Abständen finden Informationsveranstaltungen und Gesprächsstunden unter Mitwirkung von sachkundigen Gästen statt, zumal dort, wo persönliches Erleben authentisch vermittelt werden kann.

  5. An der Vorbereitung solcher praktischer Maßnahmen ist ein aus Eltern, Schülern und Lehrern bestehender Arbeitskreis beteiligt, der regelmäßig aktuelle Entwicklungen erörtert und seit 1999 auch mit Fragen der Gewaltprävention befasst ist.

Der oben angesprochene Arbeitskreis hat Formen und Ausmaß von Gewalt am Bischöflichen Pius-Gymnasium untersucht und ausgewertet. Er hat sich darüber hinaus über Modelle zur Gewaltprävention an anderen Schulen informiert.

Aufgrund der – wie bei der Suchtprävention – großen Relevanz der Umfeldproblematik (Einflüsse der Peer-Group, Wandel familiärer Strukturen, in Medien vermittelte Rollenmuster) kommt dem Einzelgespräch eine herausragende Bedeutung zu.

Die Lehrer am bischöflichen Pius-Gymnasium erachten solche Gespräche als besonders wichtig. Sie sind durch informative, gegebenenfalls institutionalisierte Angebote zu ergänzen.

Willi Forst